Jedes Vorhaben im Betrieb hat jemanden, der es angestoßen hat.
Einen Namen im Protokoll.
Ein Budget.
Einen Termin.
Für sein Ende steht nirgends ein Name.
Wird es eng, heißt die Antwort meist: mehr.
Mehr Leute. Ein neues Werkzeug. Eine Methode, um Prioritäten zu setzen.
Jedes davon fängt wieder etwas an.
Der Engpass liegt eine Ebene tiefer.
Anfangen wird beantragt, besprochen, beschlossen.
Aufhören geschieht erst, wenn etwas reißt.
Die Lizenz läuft weiter, weil niemand sie gekündigt hat.
Die Kampagne läuft weiter, weil sie einmal richtig war.
Der Monatsbericht kommt weiter, obwohl ihn keiner liest.
Still.
Jeden Monat.
So wird ein Betrieb breiter, ohne dass es jemand entschieden hat.
Jedes Teil ist für sich vernünftig.
Zusammen binden sie Geld, Leute und Zeit, die dem Wichtigen fehlen.
Wo es stimmt, ist Aufhören eine Entscheidung wie jede andere.
Mit Datum. Mit Grund. Mit jemandem, der sie trifft.
Dann wird jedes Jahr etwas weniger.
Und was bleibt, bekommt das ganze Gewicht.
Anfangen kann im Betrieb jeder.
Aufhören kann nur, wer entscheidet.