Konsultation. Eine Entscheidung hängt. Und immer mehr hängt an ihr.

Ein Angebot soll sich ändern. Ein Preis steht zur Debatte. Eine Rolle ist offen. Zwei Wege wirken beide plausibel.

Wir sprechen eine Stunde. Danach arbeite ich die Entscheidung allein durch, und am Ende liegt der Entscheidungsbrief vor.


DIE LAGE

Die Entscheidung ist bekannt. Sie hängt. Ist der Verlust bekannt, die Ursache nicht? Dann die Forensic.

WAS ANSTEHT

Eine Entscheidung liegt auf dem Tisch und hängt seit Wochen.

DIE ENTSCHEIDUNG DAVOR

Hängt vor ihr eine andere, die zuerst fallen muss?

WAS ES KOSTET, SIE OFFEN ZU LASSEN

Jede Woche kostet weitere Abstimmung. Alles, was an der Entscheidung hängt, wartet.

Weitere Entscheidungen vor der Maßnahme


Manche Fragen werden mit jeder Runde größer. Ein weiterer Workshop, eine weitere Abstimmung im Team, eine dritte Option: Alles verlängert. Dann hilft oft kein weiteres Argument. Es braucht ein Urteil von außen.


„Eigentlich wissen wir, was wir tun müssten.“ Dann liegt die Antwort vor. Offen ist, wer sie ausspricht.

„Beide Wege haben gute Argumente.“ Dann hilft keine längere Liste. Dann entscheidet das Kriterium, das schwerer wiegt.

„Wir reden seit Wochen darüber.“ Dann ist die Frage selten noch das Problem. Das Problem ist, was inzwischen alles an ihr hängt.


Vier Prüfungen.

Ich beginne mit der Entscheidung, vor den Optionen. Wie beim Bau: Erst steht fest, was gebaut wird, dann wird verglichen, womit. Häufig werden Lösungen verglichen, bevor feststeht, was überhaupt entschieden wird.

Die Entscheidung. Was steht wirklich zur Wahl, für wen, bis wann?

Die Kriterien. Woran wird gemessen: Geld, Zeit, Risiko, Abhängigkeit? Und welches Kriterium wiegt schwerer?

Die Folgen. Was wird leichter, was schwerer, was ist danach ausgeschlossen?

Die Reihenfolge. Muss diese Entscheidung jetzt fallen, oder hängt eine andere davor?

Oft hängt vor der Entscheidung eine andere. Die fällt zuerst.


Der Weg.

Zuerst das Passungsgespräch, zwanzig Minuten. Darin klären wir, ob die Frage konkret genug ist, und was die Konsultation kostet.

Dann das Erstgespräch, etwa eine Stunde. Vorher schicken Sie mir die Frage in wenigen Sätzen. Was es dazu braucht, also Zahlen, Unterlagen oder ein Konto, zeigen Sie mir im Gespräch. Keine Präsentation, keine lange Bestandsaufnahme, keine Moderation. Ich frage, trenne und prüfe, bis die eigentliche Entscheidung auf dem Tisch liegt.

Danach ziehe ich mich zurück und arbeite die Entscheidung durch, entlang der vier Prüfungen. Das Ergebnis ist der Entscheidungsbrief.


Der Entscheidungsbrief.

Eine Meinung ist noch keine Entscheidung. Eine Entscheidung verändert, was danach getan wird.

Am Ende steht der Entscheidungsbrief. Darin stehen:

Die Entscheidung.

Die Begründung.

Die Kriterien, die sie tragen.

Die Risiken, die bleiben.

Was ab jetzt nicht mehr besprochen werden muss.

Was als Nächstes passiert.

Der Brief beendet die Runden. Die Zeit, die dort lag, gehört wieder dem Betrieb.

Was danach gebaut wird: Umbau und Richtungsmandat


Die Konsultation passt, wenn die Frage so konkret ist, dass am Ende etwas entschieden werden kann: ein Angebot, ein Preis, eine Partnerschaft, ein Dienstleister, eine Rolle, eine Investition, ein Relaunch, der nächste Wachstumsschritt.

Sie passt nicht, wenn die Ursache offen ist, mehrere Bereiche zugleich betroffen sind oder niemand weiß, wo das Problem sitzt. Dann braucht es einen Befund. Dafür gibt es die Forensic.

Bringen wir die Entscheidung zu Ende.

Passungsgespräch, Erstgespräch, Entscheidungsbrief. Eine Konsultation liegt im vierstelligen Bereich, den genauen Preis klären wir im Passungsgespräch.