KI einführen. Bevor das Werkzeug entscheidet.

Ihr Betrieb soll KI nutzen. Die wichtigere Frage ist, wofür.

Ich prüfe vor der ersten Lizenz, welche Abläufe schneller werden dürfen, welche gestrichen gehören und woran Sie messen, ob es sich lohnt. Daraus wird der Plan, nach dem Ihr Team und Ihre Anbieter einführen.


WAS ANSTEHT

Abläufe automatisieren, KI einführen, Zeit sparen.

DIE ENTSCHEIDUNG DAVOR

Welcher Ablauf soll überhaupt bestehen bleiben?

WAS ES KOSTET, SIE OFFEN ZU LASSEN

Ein schlechter Ablauf wird nicht besser. Er läuft nur schneller, und die Lizenz kostet jeden Monat.

Weitere Entscheidungen vor der Maßnahme


Die Sorge, den Anschluss zu verlieren.

„Wir müssen jetzt KI nutzen, sonst hängen wir hinterher.“

Hinterher hängt selten, wer später anfängt. Eher, wer das Falsche schneller macht.

Das Angebot liegt schon auf dem Tisch.

„Ein Anbieter hat uns gezeigt, was möglich ist.“

Dann gibt es eine Lösung. Offen ist, für welches Problem.

Es läuft schon. Nur ohne Zahl.

„Die Lizenzen laufen. Was sie bringen, kann keiner sagen.“

Dann wurde gekauft, bevor feststand, woran es gemessen wird.

Ein Werkzeug entscheidet nichts. Es macht schneller, was man ihm gibt.


Wie ich einen Betrieb vor der KI-Einführung lese.

Fünf Fragen, und jede ist beantwortet, bevor über Werkzeuge gesprochen wird.

Zeit. Wo bindet der Betrieb heute Stunden, die er nicht binden müsste?

Ablauf. Welcher Ablauf trägt und darf schneller werden, und welcher gehört gar nicht beschleunigt?

Daten. Was weiß der Betrieb schon, wo liegt es, und was darf ein fremdes System davon sehen?

Menschen. Wer arbeitet danach anders, und wer entscheidet, ob es besser geworden ist?

Messung. Woran sehen Sie nach sechs Monaten, ob sich die Ausgabe gerechnet hat?


Drei Wörter.

Jeder Ablauf bekommt eines von drei Wörtern.

Beschleunigen. Trägt heute und wird mit Maschine schneller.

Streichen. Trägt nicht. Er wird abgeschafft, bevor ihn jemand automatisiert.

Lassen. Trägt und bleibt beim Menschen, weil dort Urteil gefragt ist.

Die Liste ist der Einsatzplan. Sie sagt Ihren Anbietern, was sie bauen sollen, und vor allem, was nicht.


Was eine übereilte Einführung kostet.

Lizenzen, die weiterlaufen, weil keiner sie kündigt. Stunden, in denen Mitarbeiter ausprobieren statt arbeiten. Abläufe, die automatisiert werden und ein halbes Jahr später keiner mehr braucht. Daten, die in Systemen liegen, deren Bedingungen niemand gelesen hat. Ein Team, das nach dem ersten Fehlschlag keiner Maschine mehr traut.

Eine KI-Einführung kann funktionieren und trotzdem nichts einbringen.


Vor der ersten Lizenz. Und danach.

Das Passungsgespräch. Zwanzig Minuten. Sie erzählen, was geplant ist oder schon läuft. Danach wissen wir, ob eine Konsultation reicht oder ob der Betrieb vorher gelesen werden muss.

Die Konsultation. Ein Gespräch zu der einen Frage: ob, wo und in welcher Reihenfolge. Danach arbeite ich sie durch, am Ende steht der Entscheidungsbrief.

Die Forensic. Zeit, Abläufe, Daten, Menschen und Messung vollständig gelesen, jeder Ablauf mit einem der drei Wörter. Danach der Befund, gebunden übergeben. Er ist der Einsatzplan für Team und Anbieter.

Der Befund sagt, ob es dabei bleibt. Eines kann folgen. Es muss nicht.

Das Richtungsmandat. Wenn eingeführt wird: Ich halte die Richtung, während Team und Anbieter bauen, und prüfe jedes Quartal, ob sich jede Lizenz rechnet. Was sich nicht rechnet, wird gekündigt.


Was ich nicht tue.

Ich verkaufe keine Werkzeuge, schule keine Teams und programmiere keine Anwendungen. Ich sorge dafür, dass vor dem Kauf feststeht, wofür. Ihre Anbieter und Ihr Team arbeiten danach, und besser, weil sie wissen, was nicht gebaut wird.


Ein Fall.

KI ist gekauft, bevor jemand entschieden hat, wofür.

Fall 03 · 25.000 € für einen Ablauf, den es ein halbes Jahr später nicht mehr gab

Kam mit: „Wir müssen jetzt KI nutzen, sonst hängen wir hinterher.“

Dahinter lag: Ein Anbieter war schneller als die Entscheidung. Automatisiert wurde, was gerade lief, nicht, was tragen sollte.

Entscheidung: Erst das Fundament geprüft, dann über Werkzeuge geredet. Der automatisierte Ablauf gehörte nicht mehr dazu. Ersatzlos gestrichen, mitsamt Werkzeug.

Wirkung: Ein Ablauf weniger, ein Werkzeug weniger, keine laufenden Kosten dafür. Seitdem gilt im Betrieb: erst der Einsatzfall, dann das Werkzeug.

Zum Nachlesen: KI beschleunigt, auch den Fehler.

Bevor Ihr Betrieb KI nutzt, steht fest, wofür. Und was dafür wegfällt.

Zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob eine Konsultation reicht.